Gemeinde Grabfeld

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Ortsteile
Behrungen PDF Drucken E-Mail

Wappen BehrungenBehrungen liegt in der Talaue des Baches "Bahra", an der südwestlichen Grenze des Landkreises Schmalkalden- Meiningen, ca. 25 km südlich von Meiningen, 11 km von Römhild, 9 km von Mellrichstadt und 20 km von Bad Königshofen. Erstmalig wurde der Ort unter dem Namen "Villa Pahringe" im Jahr 795 erwähnt.

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Berkach PDF Drucken E-Mail

Der Ort Berkach liegt in einer sanft geneigten Hochmulde ca. 20 km von Meiningen entfernt, direkt an der Landesgrenze von Thüringen zu Bayern. Die unmittelbare Lage an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze hat den Ort entscheidend geprägt. Berkach wurde 783 erstmalig unter dem Namen "Percuhis" urkundlich erwähnt und unterstand in seiner Geschichte einer Vielzahl von Herrschaften. Die Besitzungen wurden schließlich 1680 in drei Teile geteilt. Um 1807 wurde die Dreiteilung aufgehoben und Würzburg übernahm die Oberhoheit über ganz Berkach.

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Bibra PDF Drucken E-Mail

Im Tal des gleichnamigen Baches, ca. 12 km südlich von Meiningen, liegt der ehemals reichsritterschaftliche Ort. Im Jahr 825 wurde Bibra das erste mal in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Fulda urkundlich erwähnt. Durch Kaiser Friedrich III. wurde 1486 das Marktrecht verliehen, seitdem wurde in Bibra Markt betrieben. Das Geschlecht derer von Bibra mit seinen Wappenzeichen, dem Biber, hinterließ deutliche Spuren seines Wirkens. Der bedeutendste war der Domprobst zu Würzburg, Dr. Kilian von Bibra, der als Hauptstifter am 14. Juli 1492 den Grundstein für den Bau der repräsentativen Kirche St. Leo zu Bibra legte, in der sich bedeutende Tilman-Riemenschneider-Altäre befinden. Lange Zeit war das Geschlecht derer zu Bibra mit Würzburg und Franken verbunden. Lorenz und Konrad zu Bibra residierten als Bischof von Würzburg und Herzog von Franken.

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Exdorf PDF Drucken E-Mail

Wappen ExdorfDer Ortsteil Exdorf liegt im Westen der Gemeinde Grabfeld, im sanften Tal der "Jüchse", die am westlichen Ortsrand vorbeifließt. Exdorf bildet zusammen mit dem Ortsteil Obendorf die Ortschaft Exdorf. Somit gibt es zusammen für beide Ortsteile einen Ortsbürgermeister und einen Ortschaftsrat. Bis zum Zusammenschluss der ehemaligen Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Grabfeld zur Gemeinde Grabfeld am 01.12.2007 war Obendorf ein Ortsteil der bis dahin selbstständigen Gemeinde Exdorf.

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Jüchsen PDF Drucken E-Mail

Wappen JüchsenJüchsen, der älteste Ort Südthüringens, 758 in einer Schenkung an das Kloster Fulda genannt, liegt im Muldental des gleichnamigen Baches. Mittelalterliche Namensformen sind 758 Gohhusa, 824 Juchiso, 857 Juchisa. Die älteste Ansiedlung dürfte siedlungsgünstig an der Trocken- und Wassergasse zu suchen sein. Dieser Platz ist einer der frühmittelalterlichen Siedlungskerne, aus denen der Ort zum großen Haufendorf zusammenwuchs. Jüchsen beging im Jahr 2008 seine 1250-Jahrfeier.

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Nordheim PDF Drucken E-Mail

Nordheim liegt in einer flachen Senke, etwa 16 km von Meiningen entfernt. Die Flur durchläuft der Bach die "Grüne". Im Volksmund "Nurde" genannt, ist Nordheim einer der ältesten Orte im Landkreis Schmalkalden-Meiningen. Die erste urkundliche Erwähnung datiert nach einer Schenkung an das Kloster Fulda vom 6. März 774. Der im 9./10. Jh. noch mehrfach erwähnte Ort hatte als Mittelpunkt einer Mark gehobene Bedeutung. Nordheim bildete eine bedeutsame Mark, zu der Berkach, Einödhausen, Ober- und Unterharles, Bauerbach und Debertshausen gehörten.

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Obendorf PDF Drucken E-Mail

Obendorf wurde 1307 erstmalig unter dem Namen "Obringdorf" erwähnt. Im Ort wurde 1603 eine Kapelle für Taufgottesdienst erbaut und um 1843 erfolgte der Umbau zum Gemeindehaus mit Schmiede und Backofen.

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Queienfeld PDF Drucken E-Mail

Der Ortsteil Queienfeld liegt am Südwesthang des Queienberges, ca. 16 km von Meiningen. Am Rande der Ortslage verläuft die "Bibra". Der Ort wurde 1057 erstmals urkundlich unter dem Namen "Quiunfelt" erwähnt. Seinen Namen erhielt Queienfeld vermutlich von den starken Quellen, welche am Fuße des Queienberges austreten und bis zur heutigen Zeit erhalten sind.

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Rentwertshausen PDF Drucken E-Mail

Wappen RentwertshausenDer Ort Rentwertshausen liegt auf einer sanften Anhöhe zwischen Bibra und Queienfeld. Nordöstlich erstreckt sich ein Kalkhöhenzug von Bibra bis Exdorf, nordwestlich begrenzt der Arnsberg den Ort.

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1310 unter dem Namen "Rentewighusen" (Behausung des Ritters Rentwig). Der Ortsname änderte sich im Laufe der Jahre: Reitwigshausen, Rentwigshausen, Reitwitzhusen, Rempershausen. Im Volksmund wurde der Ort "Remshausen" genannt. Es gab schon zur damaligen Zeit ein Dorfzentrum, das im wesentlichen heute noch so existiert.

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Schwickershausen PDF Drucken E-Mail

Schwickershausen liegt im Bereich der östlichen Ausläufer der Rhön, am Westrand der Gemeinde Grabfeld, auf einem flach geneigten Südhang, unmittelbar an der Grenze zwischen Thüringen und Bayern.

Schwickershausen wurde unter den Namen Schwiggershusin 1187 erstmals urkundlich erwähnt. Das Rittergut "Schwiggershusin" wurde 1333 von den Hennebergern an die Adelsfamilie Marschalk zu Wallbach verliehen, diese übergaben die Besitzungen an den Herren von Kehre. Im Großen Deutschen Bauernkrieg 1525 wurde das Schloss von den revolutionären Bauern abgebrannt. Jacob von der Kehre ließ 1540 auf den Grund der mittelalterlichen Kemenate mit dem Neubau des heute noch stehenden Wasserschlosses beginnen.

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Wolfmannshausen PDF Drucken E-Mail

Der Ortsteil Wolfmannshausen liegt im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, 18 km südöstlich von Meiningen. Schon von weitem begrüßt Wolfmannshausen mit der Spitze des Echterturms der im Jahre 1616 erbauten Ägidiuskirche seine Gäste.

Erstmals erwähnt Anno 956 durch eine Schenkung des Edlen Wolmut, dem Wolfmannshausen wohl auch seinen Namen zu verdanken hat, kann es auf eine lange wechselhafte und äußerst interessante Geschichte verweisen. Vor allem auch für Freunde der Archäologie wird es von großem Interesse sein, dass genau hier 1996 ein Bodenfund für Schlagzeilen sorgte: zahlreiche Keramikscherben der Rössner-Kultur (Stempeldruckkeramik), die in die Zeit um 3000 v. Ch. einzuordnen sind, sowie Scherben der Linienbandkeramik, die in Südthüringen recht selten vorkommt.

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