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Verkehrsfreigabe Ortsumfahrung Queienfeld

Grabfeld, den 25.06.2020

Die Freigabe der Ortsumgehung Queienfeld erfolgte am 25. Juni durch Staatssekretärin im Thüringer Infrastrukturministerium Susanna Karawanskij, den Präsidenten des Thüringer Landesamtes für Bau und Verkehr, Landrätin Peggy Greiser und Ortsteilbürgermeister Holger Streller unter Teilnahme vieler Gäste und Bürger. Rund 4,8 Millionen Euro wurden durch den Freistaat Thüringen bei einer Bauzeit von eineinhalb Jahre investiert. Herzlichen Dank an alle Beteiligten und allen eine unfallfreie Fahrt.

 

luftbild

 

 

Der Spatenstich erfolgte am 29.11.2018. Hier gehts zur damaligen Meldung...

 

Ein Plus an Lebensqualität für die Menschen: Verkehrsfreigabe Ortsumfahrung Queienfeld

25.06.2020
Erstellt von Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaftband

„Mit der heute freigegebenen Ortsumfahrung um Queienfeld bringen wir Stadt und Land näher zusammen und tragen auf diese Weise Sorge für gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Teilen Thüringens“, erklärte Verkehrsstaatssekretärin Susanna Karawanskij und ergänzte: „Bisher führte der Hauptverkehrsstrom mitten durch den Ort – vorbei an teils dichter Bebauung mit unzureichender Sicht. Die neue Ortsumfahrung bedeutet nicht nur ein Plus an Verkehrssicherheit, sondern vor allem auch ein Plus an Lebensqualität für die Menschen in Queienfeld.“

Auf rund 1,25 Kilometern Länge wird der Verkehr auf der L 2668 nun am Ort vorbeigeführt, sodass die Gemeinde vom Durchgangsverkehr entlastet wird, der seit der Verkehrsfreigabe der A 71 deutlich angestiegen war. Zugleich werden die Lärm- und Abgasimmissionen in der Ortslage reduziert sowie die Verkehrssicherheit und die verkehrliche Leistungsfähigkeit auf der L 2668 selbst erhöht. Die Verkehrsfreigabe der neuen Ortsumfahrung bedeutet auch eine bessere Anbindung des Industriegebiets „Thüringer Tor“ an die A 71. Im Zuge der Baumaßnahmen erfolgten der Neubau von zwei Knotenpunkten zum Anschluss von Queienfeld an die neue Straße, der Neubau je eines Brückenwerks über die Bibra im Zuge der Ortsumgehung sowie eines Wirtschaftsweges, der Neubau von drei Wirtschafts- und Radwegen, die lage- und höhenmäßige Anpassung der bereits existierenden Einmündung zum Industriegebiet „Thüringer Tor“ sowie naturschutzfachliche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zur Kompensation des durch die Baumaßnahmen bedingten Eingriffs in die Natur und das Landschaftsbild.

Rund 4,8 Millionen Euro hat der Freistaat Thüringen für diese Baumaßnahme aufgebracht, die in nur eineinhalb Jahren vom Baubeginn bis zur Freigabe umgesetzt werden konnte.

Seit 1990 wurden im Freistaat mehr als 100 Ortsumfahrungen im Zuge von Bundes- und Landesstraßen gebaut. Im Landesstraßenbedarfsplan 2030 sind als weitere Neubauvorhaben im Landkreis Schmalkalden-Meiningen die Ortsumgehungen Wolfmannshausen im Zuge der L 2668 und Rohr im Zuge der L 1140/1131 enthalten. Darüber hinaus sind die Ortsumgehungen Wasungen und Meiningen im Zuge der B 19 Gegenstand des Bedarfsplans für die Bundesfernstraßen 2016.

 

Foto: Banddurchschnitt erfolgreich