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Radrundroute Grabfeld

Grabfeld-Rad-Sonntag: Unterwegs im Grabfeld
Am 13. September hieß es wieder: Fahrrad schnappen und losradeln!
Der 6. Grabfeld-Rad-Sonntag, der wieder parallel zum „Tag des offenen Denkmals“ stattfand, lud dazu ein, das Grabfeld auf zwei Rädern zu entdecken, Stempel zu sammeln und unterwegs bei verschiedenen Angeboten Station zu machen.
Das Wetter machte es den Radfahrern in diesem Jahr allerdings nicht leicht. Der Sonntag blieb überwiegend regnerisch, trotzdem waren einige wetterfeste Radler auf der Strecke unterwegs und nutzten die verschiedenen Angebote. Es kamen auch viele Besucher ohne Fahrrad und besichtigten Denkmäler, Museen und die vielen Verpflegungsangebote.
Rund um die Route gab es einiges zu entdecken. Burg Bibra öffnete zum „Tag des offenen Denkmals“ ihre imposante Anlage. Auch die St.-Leo-Kirche mit ihren historischen Riemenschneider-Altären konnte am Nachmittag besichtigt werden.
Bauerbach verband Geschichte und Genuss: Im Schiller-Museum erinnerte man an den Aufenthalt Friedrich Schillers von 1782 bis 1783. In dieser Zeit entstanden unter anderem „Kabale und Liebe“ und „Don Karlos“. Im Gasthaus „Zum Braunen Roß“ warteten Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen.
In Jüchsen konnten sich die Radler am Kammergut stärken und anschließend das Wilfried-Büttner-Museum besuchen, das sich mit dem Mittelalter und der frühen Neuzeit beschäftigt. Das Bürgerhaus in Obendorf bot ebenfalls Gelegenheit für eine Pause bei Kaffee und Kuchen.
Historisch wurde es auch in Queienfeld: Das „Haus der alten Zeiten“ öffnete seine Türen. In Rentwertshausen standen die offene Kirche, die Scheune und die Heimatstube im Schloss für Besucher bereit.
Behrungen lockte mit Frühschoppen und Mittagstisch am Manger. Darüber hinaus konnten das Dorf- und Heimatmuseum sowie das Deutsch-deutsche Freilandmuseum entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze besucht werden. In Nordheim übernahmen der DRK-Ortsverein und der Karnevalsverein die Bewirtung am Kirchenvorplatz. Das Dorfmuseum ergänzte das Angebot mit Einblicken in die Geschichte des Ortes.
Sehr gut besucht war trotz des Wetters das traditionelle Backhausfest in Wolfmannshausen. Zahlreiche Gäste ließen sich Pizza und Handbrot aus dem Holzbackofen schmecken. Am Nachmittag folgten Kaffee und Kuchen sowie frisch gebackener Zwiebeldetscher und Zwiebelkuchen. Auch einige Radfahrer machten hier Station.
Zum Grabfeld-Rad-Sonntag gehörten außerdem Haina und Westenfeld, die als Ortsteile der Stadt Römhild mit dabei waren. Dort stand ebenfalls der „Tag des offenen Denkmals“ im Mittelpunkt. In Haina gab es Kaffee und Kuchen, einen Vortrag von Horst Thein zur Geschichte der Kirche sowie die Möglichkeit, die ehemalige Mühle in der Badestubengasse am Dorfplatz zu besichtigen. In Westenfeld konnten Besucher bei Führungen die Heimatstube und weitere Einzeldenkmale kennenlernen. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt.
Neue Fahrrad-Reparaturstationen
Eine Neuerung an der Grabfeld-Radroute sind zwei Fahrrad-Reparaturstationen an den bestehenden Stempelstellen in Rentwertshausen und Jüchsen. Kleinere Reparaturen können damit direkt unterwegs erledigt werden. Die Stationen wurden zu 50 Prozent über die Förderung der touristischen Infrastruktur des Landkreises Schmalkalden-Meiningen unterstützt.
Bürgermeister Christian Seeber schaute sich die Station in Jüchsen gemeinsam mit Ortsteilbürgermeister Stefan Dreßler und Radwegewart Stefan Wieseke an. Stefan Wieseke und Enrico Schippel kümmern sich als Radwegewarte der Gemeinde Grabfeld unter anderem um Beschilderung und Zustand der Strecke.
Stefan Wieseke ist darüber hinaus als zertifizierter Natur- und Landschaftsführer unterwegs. Unter RegeNaturMomente bietet er verschiedene geführte Touren rund um Natur, Landschaft und Geschichte der Region an. Wer das Grabfeld und seine Umgebung einmal auf diese Weise kennenlernen möchte, findet weitere Informationen unter www.regenaturmomente.de
Auch wenn der diesjährige Rad-Sonntag wetterbedingt kleiner ausfiel, gilt der Dank allen Vereinen, Einrichtungen und Helfern, die sich beteiligt, ihre Türen geöffnet und Angebote vorbereitet haben. Sie sorgen dafür, dass die Grabfeld-Radroute nicht nur verschiedene Orte miteinander verbindet, sondern auch die Menschen, die sich dort engagieren.
Alle Fotos vom Rad-Sonntag 2026 finden Sie in unserer Bildergalerie.
2025: ENTDECKEN. GEMEINSAM UNTERWEGS.
Zum 5. Mal haben am 14. September 2025 alle Ortsteile der Gemeinde Grabfeld, die Gemeinde Neubrunn, sowie die Ortsteile Westenfeld und Haina der Stadt Römhild zum Rad-Sonntag eingeladen. Das Wetter war sehr wechselhaft – von Sonne bis Regen war alles dabei. Trotzdem machten sich viele Radlerinnen und Radler auf den Weg und erlebten einen Tag voller Begegnungen.
Besondere Höhepunkte waren die Einweihung der neuen Radbrücke in Rentwertshausen am Vormittag und der Start der neuen „Extratour“ in Obendorf am Nachmittag.
Unterwegs gab es dank vieler Vereine und Ehrenamtlicher wieder ein vielfältiges Angebot: Essen und Trinken, Musik, Feste und spannende Einblicke in unsere Orte. So wurde der Rad-Sonntag auch diesmal ein gemeinsames Erlebnis für Jung und Alt. Auch die Stempelaktion war wieder Teil des Programms und viele Radlerinnen und Radler nutzten die Gelegenheit, ein Heft zu füllen.
Trotz Regen und Wind war der Rad-Sonntag 2025 ein schönes Zeichen für Gemeinschaft und Zusammenhalt in unserer Region. Ein großes Dankeschön an alle Helferinnen, Helfer, Vereine, Organisatoren und natürlich an alle Radlerinnen und Radler, die dabei waren. Ohne euch wäre dieser Tag nicht möglich!
Wir freuen uns schon jetzt aufs nächste Jahr – wenn es wieder heißt: Radeln, entdecken, gemeinsam unterwegs!
Weitere Fotos vom Rad-Sonntag 2025 finden Sie in unserer Bildergalerie.
Erfolgreicher Auftakt für das 1. Anradeln auf der Grabfeld-Radroute
Bei bestem Frühlingswetter fand am Sonntag, dem 10. Mai 2026, das 1. Anradeln auf der Grabfeld-Radroute statt.
Insgesamt 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie fünf Kinder beteiligten sich an der rund 21 Kilometer langen Rundfahrt durch das Grabfeld.
Die Tour startete am Schloss Rentwertshausen und führte über Wolfmannshausen, Berkach und Behrungen zurück zum Ausgangspunkt.
Besonders die blühenden Rapsfelder entlang der Strecke sorgten für eindrucksvolle Frühlingsstimmung und viele schöne Ausblicke.
Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Familien, Freizeitradler und Sonntagsausflügler. Ein Höhepunkt der Strecke war der Zwischenstopp im Deutsch-Deutschen Freilandmuseum Behrungen, das an die Geschichte der innerdeutschen Teilung erinnert.

Auf dem Manger in Behrungen wurde die Radgruppe von den örtlichen Vereinen empfangen und mit frisch gebackenem Kuchen sowie Kaltgetränken versorgt. Der Ortsteilbürgermeister von Behrungen, Timo Henß, sowie zahlreiche Helferinnen und Helfer unterstützten den Verpflegungsstopp und sorgten für eine angenehme Atmosphäre.
Auch abseits der Strecke bot die Veranstaltung Gelegenheit für Gespräche, Austausch und neue Ideen rund um zukünftige gemeinsame Fahrradtouren im Grabfeld.
Organisiert und geführt wurde das Anradeln von den Radwegewarten der Gemeinde Grabfeld, Stefan Wieseke und Enrico Schippel.
Die gelungene Premiere zeigte das große Interesse an gemeinschaftlichen Freizeitangeboten und am Radfahren in der Region.

🚴 DANKE an alle Radlerinnen und Radler der Grabfeld-Radroute!
Ein riesiges Dankeschön an euch alle!
Der Rad-Sonntag 2025 liegt hinter uns – mit Wetter so vielfältig wie die Angebote entlang der Strecke.
Danke an alle Helferinnen, Helfer und Organisatoren, die trotz Wind und Regen mit vollem Einsatz dabei waren – und natürlich an alle, die sich aufs Rad geschwungen und Stempel gesammelt haben!
Die Gewinnerinnen und Gewinner unserer Stempelaktion dürfen sich über kleine Überraschungen freuen – die Preise sind bereits unterwegs!
Bildergalerie Grabfeld Rad-Sonntag 2025
Das Aktivitätsbuch zur Grabfeld-Radroute
Alle Kinder der Klassen 1 bis 5 im Grabfeld erhielten ein liebevoll gestaltetes Aktivitätsbuch zur Grabfeld-Radroute. Mit Rätseln, Mal- und Mitmachseiten lädt das kleine Heft dazu ein, die Grabfeld-Orte spielerisch zu entdecken und die Heimat auf zwei Rädern zu erkunden.


Berufung neuer Radwegewarte 🚴🚴
Stefan Wieseke (r.) und Enrico Schippel (l.) sind die neuen Radwegewarte der Gemeinde Grabfeld. Bürgermeister Christian Seeber freute sich, sie in diesem Ehrenamt begrüßen zu dürfen und überreichte ihnen in der letzten Gemeinderatssitzung ihre Berufungsurkunden. Die Aufgabe der beiden passionierten Radfahrer ist es, das Radwegenetz und dessen Beschilderung zu erhalten, zu verbessern und weiterzuentwickeln. Dazu gehören regelmäßige Kontrollen, kleinere Instandhaltungen, die Umsetzung des Radwegekonzeptes und die Zusammenarbeit mit Landkreis und Nachbarkommunen.
🚴DANKE an alle Radlerinnen und Radler der Grabfeld-Radroute! 🚴
Ein besonderes Dankeschön an die rund 70 Teilnehmer, die am Grabfeld Rad-Sonntag am 8. September 2024 fleißig das Stempelheftchen gefüllt und damit an unserer Verlosung teilgenommen haben! Ihr habt die Strecke lebendig gemacht – wir freuen uns schon auf das nächste Mal! 🎉👏
🚴 Bildergalerie Grabfeld Rad-Sonntag 2024


Eine Bildergalerie zu den Touren findest du hier.
Anradeln-Fotos: Stefan Wieseke & Enrico Schippel, Radwegewarte Gemeinde Grabfeld
































