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Projekt im Quartier

e-eff

Energiekosten senken, Klima schützen. Grabfeld erstellt zwei Quartierskonzepte


 

Etwas für den Klimaschutz tun, gleichzeitig Energiekosten senken sowie Anreize für sinnvolle Investitionen schaffen – das ist das Ziel der Gemeinde Grabfeld für die Quartiere in Behrungen und Bibra im Rahmen der Projektinitiative „PIQ – Projekte im Quartier“. Initiator ist die TEAG Thüringer Energie AG. Nach einer Bewerbungsphase wurden insgesamt 20 Quartiere in Thüringen ausgewählt.

 

Integrierte Quartierskonzepte zeigen unter Beachtung städtebaulicher, denkmalpflegerischer, baukultureller, wohnungswirtschaftlicher, demografischer und sozialer Aspekte die technischen und wirtschaftlichen Energieeinsparpotenziale im Quartier auf. Sie zeigen, mit welchen Maßnahmen kurz-, mittel- und langfristig die CO₂-Emissionen reduziert werden können. Diese Quartierskonzepte bilden eine Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für eine an der Gesamteffizienz energetischer Maßnahmen ausgerichtete quartiersbezogene Investitionsplanung.

 

Die TEAG wird durch die Kombination des KfW-Förderprogramms 432 „Energetische Stadtsanierung-Zuschuss“ und der Thüringer Förderrichtlinie „Gewährung einer Zuwendung für Klimaschutz- und Klimafolgenanpassungsmaßnahmen in Kommunen“ zwei integrierte Quartierskonzepte in Grabfeld erstellen lassen. Kosten entstehen für die Gemeinde nicht. Die öffentliche Ausschreibung zur Konzepterstellung hat das Büro EnergyEffizienz GmbH aus Lampertheim (Hessen) gewonnen.

 

Die Qualität der Arbeitsergebnisse und somit ihre Verwertbarkeit für die Gemeinde wie Gebäudeeigentümer*innen hängt maßgeblich von den Informationen ab, die dem beauftragten Büro EnergyEffizienz GmbH zur Verfügung stehen. Von großer Bedeutung hierbei sind die Energieverbrauchsdaten der in dem Quartier befindlichen öffentlichen, aber auch der privaten Gebäude. Die Gemeinde  ist daher auf die Mitwirkung der Bevölkerung angewiesen.

 

Der Startschuss des Projekts fiel bereits am 22.07.2021 mit dem Auftaktgespräch der Beteiligten. Die nächsten Schritte des Projekts werden wie folgt durchgeführt: Zunächst werden Fragebögen an alle Eigentümer*innen der Quartiere versandt. Damit sollen, wie bereits angesprochen, wichtige Daten abgefragt werden. Wer den Fragebogen ausfüllt, erhält als Dankeschön zum Ende des Projekts einen Referenz-Gebäudesteckbrief eines typischen Gebäudes im Quartier mit Angaben zu finanziell und ökologisch sinnvollen Sanierungsvarianten.

 

Nach Abgabefrist der Fragebögen wird das Projektteam mit einer Ortsbegehung starten und weitere Daten zu Gebäuden in Behrungen und Bibra aufnehmen. Dies schließt auch das Fotografieren von Gebäuden von der Straße aus mit ein. Wer nicht will, dass sein/ihr Gebäude auf diese Weise erfasst wird, kann hiergegen Einspruch einlegen. Dieser ist bis 01.09.2021 an das Projektteam zu richten, entweder per Telefon (06206-5803581) oder per E-Mail ().

 

Die Präsentation zur Infoveranstaltung können sie hier downloaden: 

Präsentation_Auftaktveranstaltung

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